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Odeonsplatz in München . Fotos . Fakten . U-Bahn-Station
Der Odeonsplatz ist nördlich unweit des Marienplatzes und der Altstadt Münchens an der Stelle gelegen, wo einst eines der vier Stadttore Münchens stand, das Schwabinger Tor. Seinen Namen trägt der Platz erst seit 1827 nach dem durch Ludwig I. am Südwestende des Platzes erbauten Konzertsaal namens Odeon. Umgeben wird der Odeonsplatz unter anderem von der Feldherrnhalle (nicht Feldherrenhalle, erbaut 1871-74, Architekt Friedrich von Gärtner im Auftrag von Ludwig I.), dem Münchner Hofgarten (1613-17 als Renaissancegarten im italinischen Stil angelegt im Auftrag von Maximilian I., Kurfürst von Bayern), der Theatinerkirche (korrekterweise handelt es sich um eine katholische Stiftskirche mit dem Namen St. Kajetan, Grundsteinlegung 1663, Architekt Agostino Barelli) und der Residenz (Münchner Stadtschloss und Residenz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige).
Für Münchner ist der Odeonsplatz aber vorallem als U-Bahn-Station des Münchner U-Bahn-Netzes interessant und in diesem Zusammenhang gibt es einige Daten und Fakten zu diesem hochfrequentierten Umsteigebahnhof.
Extrawissen die Erste:
Jeder der schon einmal am Odeonsplatz umgesteigen ist wird wissen, dass die Übergänge zwischen den im Folgenden erwähnten Linien zumeist recht eng wirken. Das liegt daran, dass dieser U-Bahnhof bei der Planung im Jahre 1965 noch nicht als Umsteigemöglichkeit vorgesehen war. Dazu kam es erst, als die im März 1984 auf der Strecke Westendstraße bis Karlsplatz (Stachus) eröffnete neue U5 am 1.März 1986 um einen weiteren Bahnhof verlängert wurde. Seitdem verläuft die U5 über den Odeonsplatz und dient seither als wichtiger Knotenpunkt zwischen…
Linien:
- U3/U6 kreuzen niveaufrei die U4/U5 auf zwei übereinander liegenden Bahnhöfen
- die Bahnsteige der U4/U5 liegt südlich unter dem der U3/U6
Einordnung ins Streckennetz:
- U3 (Olympia-Einkaufszentrum – Odeonsplatz – Fürstenried West)
- U4 (Westendstraße – Odeonsplatz – Arabellapark)
- U5 (Laimer Platz – Odeonsplatz – Neuperlach Süd)
- U6 (Garching-Forschungszentrum – Odeonsplatz – Klinikum Großhadern)
Ausrichtung:
- U3/U6 Nord-Süd-Ausrichtung
- U4/U5 West-Ost-Ausrichtung
Baujahr:
- Richtfest im Jahre 1968
- Eröffnung des Bahnhofgebäudes der U3/U6 1971 anlässlich der 20. Olympischen Spiele in München, älteste U-Bahn-Strecke Münchens
- U4/U5 erst 1986
Architekt:
- U3/U6 Architekt Paolo Nestler
- U4/U5 geplant durch das U-Bahn-Referat München
Bahnsteige:
- sind je 120 Meter lang
- U3/U6 Mittelbahnsteig, dessen Decke durch Säulen getragen wird, die mit feuerroten Kacheln verkleidet sind, Wände sind mit hellen Panelen verkleidet, der Stationsname ist an den Wänden mittig als Linienband in weißer Schrift auf blauem Grund angebracht
- U4/U5 besteht aus zwei miteinander verbundenen separaten Röhren, Wände sind ebenfalls mit hellen Panelen und zusätzlich mit einem gelben Linienband versehen, die Decken kleiden grobmaschige Gitter auf grünem Grund, Wandbilder gestaltet von Volker Sander
Übergang:
- da die U4/U5 erst einige Jahre später gebaut wurde und die U3/U6 nicht als Umsteigebahnhof geplant war, ist der Übergang etwas klein ausgefallen
- am südlichen Ende des Bahnsteigs der U3/U6
- am östlichen Ende des Bahnhofs der U3/U4
Oberirdisch:
- Hier verkehrt die Buslinie 100 (Museumslinie)
- sowie nachts die Busline N40
Extrawissen die Zweite:
Der U-Bahnhof Odeonsplatz ist bis zu 36 Meter unter Geländeniveau gelegen und stellt damit den tiefsten Punkt/Abschnitt im Münchner U-Bahnnetz dar.
Für alle von Euch, die noch mehr Infos zur U-Bahnstation Odeonsplatz oder anderen Stationen benötigen, sei Euch noch kurz der Münchner U-Bahn-Blog empfohlen. Dort gibt es auch noch weiterführende Informationen über die Fahrzeuge, zum Betrieb oder zu inaktiven Linien…
Und nun noch ein paar Fotos vom Odeoansplatz und der U-Bahnanlage (Bahnsteige, Zwischengeschoss und Übergänge):

U-Bahn-Eingang am Odeonsplatz, Theatinerkirche rechts dahinter, Feldherrenhalle links hinten, Bushaltestelle vorne rechts
Themen: München, U-Bahn | 1 Kommentar »


































14. Februar 2012 um 13:50
[...] Das aller erste Hofbräuhaus Münchens wurde am 27. September 1589 vom bayerischen Herzog Wilhelm V. in Auftrag gegeben und eigentlich braunes Hofbräuhaus genannt. Grund dafür war, dass in diesem zur Versorgung von Hof und Bediensteten das sogenannte Münchner Braunbier (auch rotes Bier genannt) gebraut wurde. Die einfache Erklärung für diese lokale Versorgung waren Kostengründe, da damals das Hofbier teuer aus der weit entfernten Hansestadt Einbeck oder von privaten Brauereien herangeschafft werden musste. Als erster Braumeister des Hofbräuhauses wurde ein gewisser Herr Pongratz aus dem Benediktinerkloster Geisenfeld in der Hallertau verpflichtet. Gestanden haben soll der Bau am “Alten Hof” in der Nähe des Zerwirk Gewölbes in der heutigen Sparkassenstr., also unweit des Odeonsplatzes. [...]