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Odeonsplatz in München . Fotos . Fakten . U-Bahn-Station

Von Tony | 11. September 2010

Müchner U-Bahn Eingangszeichen . kleinDer Odeonsplatz ist nördlich unweit des Marienplatzes und der Altstadt Münchens an der Stelle gelegen, wo einst eines der vier Stadttore Münchens stand, das Schwabinger Tor. Seinen Namen trägt der Platz erst seit 1827 nach dem durch Ludwig I. am Südwestende des Platzes erbauten Konzertsaal namens Odeon. Umgeben wird der Odeonsplatz unter anderem von der Feldherrnhalle (nicht Feldherrenhalle, erbaut 1871-74, Architekt Friedrich von Gärtner im Auftrag von Ludwig I.), dem Münchner Hofgarten (1613-17 als Renaissancegarten im italinischen Stil angelegt im Auftrag von Maximilian I., Kurfürst von Bayern), der Theatinerkirche (korrekterweise handelt es sich um eine katholische Stiftskirche mit dem Namen St. Kajetan, Grundsteinlegung 1663, Architekt Agostino Barelli) und der Residenz (Münchner Stadtschloss und Residenz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige).


Für Münchner ist der Odeonsplatz aber vorallem als U-Bahn-Station des Münchner U-Bahn-Netzes  interessant und in diesem Zusammenhang gibt es einige Daten und Fakten zu diesem hochfrequentierten Umsteigebahnhof.

Extrawissen die Erste:
Jeder der schon einmal am Odeonsplatz umgesteigen ist wird wissen, dass die Übergänge zwischen den im Folgenden erwähnten Linien zumeist recht eng wirken. Das liegt daran, dass dieser U-Bahnhof bei der Planung im Jahre 1965 noch nicht als Umsteigemöglichkeit vorgesehen war. Dazu kam es erst, als die im März 1984 auf der Strecke Westendstraße bis Karlsplatz (Stachus) eröffnete neue U5 am 1.März 1986 um einen weiteren Bahnhof verlängert wurde. Seitdem verläuft die U5 über den Odeonsplatz und dient seither als wichtiger Knotenpunkt zwischen…

Linien:

Einordnung ins Streckennetz:

Ausrichtung:

Baujahr:

Architekt:

Bahnsteige:

Übergang:

Oberirdisch:

Extrawissen die Zweite:
Der U-Bahnhof Odeonsplatz ist bis zu 36 Meter unter Geländeniveau gelegen und stellt damit den tiefsten Punkt/Abschnitt im Münchner U-Bahnnetz dar.

Für alle von Euch, die noch mehr Infos zur U-Bahnstation Odeonsplatz oder anderen Stationen benötigen, sei Euch noch kurz der Münchner U-Bahn-Blog empfohlen.  Dort gibt es auch noch weiterführende Informationen über die Fahrzeuge, zum Betrieb oder zu inaktiven Linien…


Und nun noch ein paar Fotos vom Odeoansplatz und der U-Bahnanlage (Bahnsteige, Zwischengeschoss und Übergänge):

U-Bahn-Eingang am Odeonsplatz, Theatinerkirche rechts dahinter, Feldherrenhalle links hinten, Bushaltestelle vorne rechts

U-Bahn-Eingang am Odeonsplatz, Theatinerkirche rechts dahinter, Feldherrenhalle links hinten, Bushaltestelle vorne rechts

Müchner U-Bahnzeichen Theatinerkirche im Hintergrund

Müchner U-Bahnzeichen mit der Theatinerkirche im Hintergrund

Zwischengeschoss Einstieg in die U3 U6

Zwischengeschoss mit Einstieg in die U3/U6, links davon geht es runter zur U4/U5

Zwischengeschoss mit Einstieg in die U4/U5, rechts davon ist der Eingang der U3/U6

Zwischengeschoss mit Einstieg in die U4/U5, rechts davon geht es in die U3/U6

U-Bahnsteig U4/U5

U-Bahnsteig U4/U5, Tunnelröhre

U-Bahnsteig U3/U6

U-Bahnsteig U3/U6, Mittelbahnsteig, rot gekachelte tragende Säulen

Übergang von der U3/U6 zur U4/U5 (links Fußgängertreppe, mittig hinten Rolltreppe) und Aufgang zur Oberfläche (rechts)

Übergang von der U3 U6 zur U4 U5 und Aufgang zur Oberfläche

Übergang von der U4 U5

Übergang kommend von der U4/U5

Fahrtreppe von U4/U5 aus zur Oberfläche Odeonsplatz

Fahrtreppe von U4/U5 aus zur Oberfläche Odeonsplatz

Tunnelbauweise durch Schildvortrieb auf dem Bahnsteig der U4/U5

Tunnelbauweise durch Schildvortrieb auf dem Bahnsteig der U4/U5

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Themen: München, U-Bahn | 1 Kommentar »

Ein Kommentar zu “Odeonsplatz in München . Fotos . Fakten . U-Bahn-Station”

  1. baupedia.de | In München steht ein Hofbräuhaus und das hat einen Erker . Geschichte und Details meint:
    14. Februar 2012 um 13:50

    [...] Das aller erste Hofbräuhaus Münchens wurde am 27. September 1589 vom bayerischen Herzog Wilhelm V. in Auftrag gegeben und eigentlich braunes Hofbräuhaus genannt. Grund dafür war, dass in diesem zur Versorgung von Hof und Bediensteten das sogenannte Münchner Braunbier (auch rotes Bier genannt) gebraut wurde. Die einfache Erklärung für diese lokale Versorgung waren Kostengründe, da damals das Hofbier teuer aus der weit entfernten Hansestadt Einbeck oder von privaten Brauereien herangeschafft werden musste. Als erster Braumeister des Hofbräuhauses wurde ein gewisser Herr Pongratz aus dem Benediktinerkloster Geisenfeld in der Hallertau verpflichtet. Gestanden haben soll der Bau am “Alten Hof” in der Nähe des Zerwirk Gewölbes in der heutigen Sparkassenstr., also unweit des Odeonsplatzes. [...]

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